Das Architekten - Haus   Südfassade

 

 

Glashaus

 

 

Unser Haus im Winter

 
       
  Vor 20 Jahren setzte man in erster Linie auf die aktive Nutzung der Sonnenenergie mit einer aktiven bivalenten Heiztechnik (Sonnenkollektor, Erdkollektor, Wärmepumpe), um das Haus mit Alternativenergie zu versorgen. Lediglich ein kleines Glashaus an der Südseite nutzte die passive Sonnenstrahlung für den dahinter liegenden Wohnraum.
Nach dem Umbau, 20 Jahre später, wurde das Gebäude selbst zum bewohnbaren Sonnenkollektor, es versorgt sich passiv selbstständig mit Heizwärme aus der verfügbaren Sonnenstrahlung.
Durch eine entscheidende Verbesserung der Wärmedämmung im Dach- und Außenwandbereich sowie durch eine Maximierung aller solaren Gewinnflächen ergibt sich eine weitere Halbierung des Wärmebedarfes auf 20 kWh/m²a ("Das 3 Liter Haus").

   
  Was ist neu:    
       
 
 100 m² südseitig orientierte hochwertige Isolierglasflächen spiegeln in
  einer schwungvollen Welle den Garten und die Berglandschaft über Innsbruck wider. Doch der optische Eindruck, die Auflösung der Fassadenfläche durch die Gebäudetransparenz wie auch in der Spiegelreflexion ist nur Ergebnis eines klaren Passivhaus – Konzeptes:
   
 südseitige Orientierung aller Wohnräume höchste Wärmedämmung an
  Wand- und Dachflächen (bis 30 cm Dämmstärke)
   
 südseitig orientierte zweigeschossige Sonnenfenster (25 m² nach de
  m letzten Stand der Isolierglastechnik)
   
 ein vorgelagertes zweigeschossiges Glashaus (50 m²) und Sonnenwänd
  e (25 m²) mit hochwertiger Isolierverglasung als "transparente Wärmedämmung"
   
   
   
       
 
Der Einbau eines neuartigen Fassadenkollektors, dieser arbeitet ebenso passiv, d.h. ohne Regelung und Antrieb nach dem Schwerkraftsystem und speichert absorbierte Sonnenwärme über ein Rohrregister in Wand- und Geschossdeckenmassen. Diese Kollektorart ist erstmalig in einem Bauwerk eingesetzt.